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Grundlegendes zur Lebensversicherung

Donnerstag, 11. Dezember 2008 16:20

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei einer Lebensversicherung um eine Versicherung, die das Leben des Versicherungsnehmers absichert. Die Lebensversicherung erbringt dann eine Leistung, wenn ein als Versicherungsfall definiertes Ereignis eintritt. Ein solches Ereignis kann sowohl das Erreichen eines bestimmten Stichtages als auch eine Gefahr sein, die im Zusammenhang mit dem Leben steht, beispielsweise das Ableben, eine schwere Erkrankung oder die Berufsunfähigkeit. Da dieses Ereignis immer im Zusammenhang mit dem menschlichen Leben steht, spricht man auch immer von einem Versicherungsfall, jedoch nicht von einem (wirtschaftlichen) Schadensfall. Die Lebensversicherungen teilen sich in unterschiedliche Varianten, die sich daraus ergeben, welcher Versicherungsfall definiert ist, in welcher Form Kapital gebildet oder Geld angelegt wird und wann die Versicherungsleistung in welcher Form erbracht wird. Bezüglich der Versicherungsleistung kann der Versicherungsnehmer meist wählen, ob die Versicherungssumme als einmalige Auszahlung, in Form einer monatlichen Rente oder als Kombination aus diesen beiden erfolgen soll. Daneben lassen sich die Lebensversicherungen in zwei große Gruppen einteilen, in kapitalbildende und in Risikolebensversicherungen. Kapitalbildende Lebensversicherungen dienen dazu, Kapital anzusparen, das dann zu einem bestimmten Stichtag, dem sogenannten Erlebensfall, oder im Todesfall ausbezahlt wird. Dabei kann das Geld sowohl im Rahmen einer klassischen Lebensversicherung als auch beispielsweise in Fonds angelegt werden. Während sich die Ablaufleistung einer klassischen, kapitalbildenden Lebensversicherung aus der Versicherungssumme, der garantierten Verzinsung und möglichen Überschüssen zusammensetzt, kann die Ablaufleistung bei etwa einer fondsgebundenen Lebensversicherung jedoch nicht garantiert werden, da diese von den Wertentwicklungen der Anlagepapiere abhängt. Eine Lebensversicherung dient weniger dazu, Geld anzusparen, als vielmehr dazu, die Hinterbliebenen abzusichern, denn eine Risikolebensversicherung erbringt nur dann eine Leistung, wenn der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit verstirbt. Aus diesem Grund werden Risikolebensversicherung häufig auch zur Absicherung von Darlehen oder Krediten abgeschlossen. Die Höhe der Versicherungsprämien orientiert sich an mehreren Faktoren, hierzu gehören das Alter und Geschlecht des Versicherungsnehmers, die Laufzeit der Versicherung sowie die angestrebte Versicherungssumme.

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Thema: Banken, Wirtschaft / Finanzen | Kommentare (0) | Autor: